Wirtschaft

«Profit versus Nonprofit» in gemeinnützigen Institutionen

Das jährlich stattfindende GI-Podium beider Basel ist eine vielbeachtete Veranstaltung, die auch in diesem Jahr über 130 Personen aus unterschiedlichen Bereichen anzog. Unsere Niederlassungsleiterin Sandra von Hermanni war ebenfalls Gast am GI-Podium.

Sarah Wyss (Grossrätin, SP Basel-Stadt), Sarah Bestgen (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut Beratung, Coaching und Sozialmanagement, Hochschule für Soziale Arbeit FHNW), Hugo Fasel (Direktor Caritas Schweiz), Luca Urgese (Grossrat und Präsident der FDP Basel-Stadt, Jürg Rötheli (CEO ORS Group). Bild: Martin Friedli.

Der Verein Gemeinnützige Institutionen beider Basel ist ein politisch und konfessionell neutraler Interessensverband für gemeinnützige Institutionen aus den Bereichen Soziales und Kultur. Er steht für starke Gemeinnützige Institutionen, die gegenüber Staat und Wirtschaft eigenverantwortlich und selbstbewusst agieren.

Wie viel Staat braucht es?
Am 28. August fand das GI-Podium in Basel statt. Dieses stand im Zeichen von «Profit versus Nonprofit?». Über 130 Personen aus dem gemeinnützigen Bereich, der Politik sowie aus den Verwaltungen von Basel und Basel-Landschaft haben die Veranstaltung besucht und kamen in den Genuss von spannenden und kontroversen Diskussionen rund um die Thematik. Zusammenfassend konnte folgendes festgehalten werden: Ein hoher Gestaltungsraum kann zur Qualitätsgefährdung führen, wenn die Rahmenbedingungen des Angebots aus Kostengründen angepasst werden (Leistungsabbau). Es fehlt teilweise an Orientierung von staatlicher Seite, sei dies in Form von einheitlichen Regelungen resp. Ansprüchen und entsprechender Kontrolle resp. Rechenschaftspflicht.
Unternehmerischer Handlungsspielraum per se kann viele Vorteile für sämtliche Stakeholder bringen. Es braucht eine Ausgeglichenheit der Verantwortung im sozialrechtlichen Dreieck. Und: Die Rolle des Staates sei ein Schlüsselfaktor. Diese Thesen der Referentin Sarah Bestgen (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut Beratung, Coaching und Sozialmanagement, Hochschule für Soziale Arbeit FHNW) wurden anschliessend von den Podiumsteilnehmenden Hugo Fasel (Direktor Caritas Schweiz), Jürg Rötheli (CEO ORS Group), Luca Urgese (Grossrat und Präsident der FDP Basel-Stadt) sowie Sarah Wyss (Grossrätin, SP Basel-Stadt) vertieft.

Hohe Professionalität und viel Herzblut
Für die Jörg Lienert AG sind die Mitglieder der GI wichtige Kunden. «Wir schätzen die hohe Professionalität der NPO-Organisationen und bewundern, mit wie viel Herzblut und Engagement sie ihre Kernaufträge erfüllen.», meint Sandra von Hermanni, Niederlassungsleiterin Basel. Und dies in einem herausfordernden Umfeld zwischen Ansprüchen der Gesellschaft, Politik und der Wirtschaftlichkeit.

Autorin: Brigitte Hunger, Verantwortliche Kommunikation der Jörg Lienert AG

Sandra von Hermanni, Niederlassungsleiterin Basel der Jörg Lienert AG, begleitet verschiedene gemeinnützige Institutionen in der Besetzung von Schlüsselpositionen.

Das jährlich stattfindende GI-Podium beider Basel stand 2019 ganz im Zeichen von "Profit versus Nonprofit".

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